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Achtsamkeitsbasierte Rückfallprävention bei Sucht

Das von Prof. A. Marlatt und Mitarbeitern entwickelte Gruppenangebot der achtsamkeitsbasierten Rückfall­prävention (MBRP) ist als Nachsorgeprogramm konzipiert. Es verbindet Elemente der achtsamkeits­basierten Therapie mit Elementen der kognitiven Rückfallprävention.

Der Erfahrung nach eignet sich das Programm am besten für Suchtmittel­abhängige, - die eine stationäre oder ambulante Entwöhnungs­behandlung abgeschlossen haben und dazu motiviert sind, ihre Abstinenz weiterhin einzuhalten, - die bereit sind, ihren Lebensstil in einer Weise zu ändern, die ihrem Wohlergehen und ihrer Genesung dient.

Mit dem MBRP- Programm können Betroffene, die unter suchttypischen Denk­fallen leiden, Techniken der achtsamen Wahrnehmung erlernen. Die Idee ist, Auslöser und habituelle Muster, welche "automatische" Reaktionen fördern und das Leben zu kontrollieren scheinen, wahrzunehmen.

Die Teilnehmer kultivieren die Fähigkeit innezuhalten, die gegenwärtige Erfahrung zu beobachten und die Bandbreite der Optionen, die uns in jedem Augenblick zur Verfügung stehen, zu erkennen. Darüber hinaus arbeitet das Programm an der Befreiung von tief verankerten, destruktiven Denk- und Verhaltensmustern.

In acht Sitzungen lernen die Teilnehmer, sich ihre inneren Erfahrungen bewusst zu machen. Es wird eingeübt, wie man sich aus den Verhaltensmustern, die zu Rückfällen führen, löst und die täglichen Anforderungen beim Wiedereinstieg in ein "normales Leben" bewältigt.

Indikation 
Patientinnen und Patienten mit einer Substanzabhängigkeit oder pathologischem Glücksspiel nach einer Entwöhnungsbehandlung.

Inhalte

  • Autopilot und Rückfall
  • Achtsame Wahrnehmung von Auslösern und Suchtmittelverlangen
  • Achtsamkeit im Alltag
  • Achtsamkeit in Rückfallrisikosituationen
  • Akzeptanz und bewusstes Verhalten
  • Selbstfürsorge und ausgewogener Lebensstil

Zeit 
Beginn: 20.04.2017,  19.00 - 21.00 Uhr, 8 Sitzungen jeweils

Leitung 
Dipl.-Psych. S. Drüge, M. Prüfer

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