Geschlechtsbezogene Therapie

Die Suchtentwicklung und – der verlauf bei Frauen und Männern offenbaren häufig geschlechtsbezogene Besonderheiten. Ebenso zeigen sich unterschiedliche Lebensbezüge und Verarbeitungsweisen.

Aus geschlechtsspezifischen Unterschieden ergeben sich entsprechende Anforderungen an die Therapie im Bereich Diagnostik, für die Therapieplanung und –durchführung in der medizinischen Rehabilitation. Geschlechtsspezifisch ausgerichtete Leistungen ergänzen die individuelle Therapieplanung und das geschlechtsübergreifende Basistherapie-Angebot in der Klinik.

So sind neben einer Frauen- und Männergruppe und weiterer geschlechtsspezifischer intensivtherapeutischer Projekte (Umgang mit Aggression und Gewalt für Männer, Training zur Selbstbehauptung und –verteidigung für Frauen etc.), Angebote zur beruflichen Wiedereingliederung und im Rahmen einer umfassenden Gesundheitsförderung auch im Bereich Sport und Entspannung spezifisch für Frauen und Männer selbstverständlich.

Die geschlechtsbezogene Therapie verschränkt sich konzeptuell wesentlich mit der klinischen Spezialisierung der integrativen Behandlung von Sucht und Traumafolgestörungen.

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