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Die therapeutische Grundhaltung der salus Klinik Castrop-Rauxel

Therapie findet statt

► in der „Zur Verfügung Stellung“ eines „gastlichen Raumes“, in dem PatientInnen willkommen sind und heimisch werden können und

► einer partnerschaftlichen Bezogenheit, in der PatientIn und TherapeutIn miteinander gemeinsam in einem „geregelten Miteinander“ die Therapie aufnehmen

Die PatientIn bringt die prinzipielle Bereitschaft mit, sich in ihrer Therapie mit sich selbst, ihrer Störung, ihren Hintergründen und ihrer Lebenslage sowie (problembezogen) mit der TherapeutIn und ihren Anregungen partnerschaftlich auseinanderzusetzen. Dies geschieht in einer Form, in der die PatientIn – ihren Möglichkeiten entsprechend – ihre Kompetenzen, Fähigkeiten und Fertigkeiten, ihre Probleme und ihre subjektiven Theorien einbringt, Verantwortung für das Gelingen ihrer Therapie mit übernimmt und die Integrität der TherapeutIn als Gegenüber nicht verletzt.

Die TherapeutIn bringt die engagierte personale Bereitschaft mit, sich mit der PatientIn als Person, mit Ihrer Lebenslage und Ihrer sozialen, kulturellen und religiösen Situation partnerschaftlich auseinanderzusetzen ( ihrem Leiden, ihren Störungen, ihren Ressourcen, ihren Kompetenzen), um mit ihr gemeinsam an Gesundung, Problemlösungen und Persönlichkeitsentwicklung professionell zu arbeiten.

TherapeutIn und PatientIn anerkennen die Prinzipien der „doppelten Expertenschaft“ – die der PatientIn für Ihre Lebenssituation und die der TherapeutIn für klinische Belange –, des Respekts vor der „Andersartigkeit der Anderen“ und vor ihrer jeweiligen „Souveränität“. Sie verpflichten und bemühen sich, auftretende Probleme im therapeutischen Prozeß und in der therapeutischen Beziehung ko-respondierend und lösungsorientiert zu bearbeiten.

Das Therapiesetting muss die PatientInnenrechte, „informierte Übereinstimmung“, Fachlichkeit und „Würde der PatientIn“ ebenso sichern wie die fachliche Überprüfung und Unterstützung der TherapeutInnen.

Die Therapiemethodik muss gewährleisten, dass in größtmöglicher Flexibilität auf dem Hintergrund philosophischer, kultureller und psychologischer Beziehungstheorien reflektierte, begründbare und prozessual veränderbare Regeln ausgehandelt und vereinbart werden, die die Basis sinnvoller therapeutischer Arbeit bieten.

( in Anlehnung an Hilarion Petzolds „Grundregel der integrativen Therapie“ ,2003)

Mit diesem Leitbild geben unsere Mitarbeiter sich eine Orientierung und eine kollektive Vision für ihre Arbeiten. Das Leitbild dient als Maxime dessen, was wir wollen, und zugleich als Katalysator bei der Findung von Entscheidungen. Das Leitbild stellt daher nicht nur eine Herausforderung dar, sondern ist auch in seiner konkreten Ausgestaltung ein praktikabler Maßstab für qualitative und quantitative Zielfindung und Umsetzung.