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Pathologisches Spielen

Es gibt etwa 30 000 Menschen in Deutschland, deren Spielleidenschaft schwerwiegende Probleme verursacht hat in Form von finanziellem Ruin, Suizidversuchen, Trennung des Partners oder Verurteilung wegen Diebstahl bzw. Betrug. Die häufigsten Glückspielarten sind hierbei: Geldspielautomaten, Casinospiele (z.B. Roulette), legale und illegale Karten- und Würfelspiele (z.B. Black Jack, Poker, 17 und 4), Pferdewetten, Börsenspiele. Die Kriterien für pathologisches Glückspiel (nach DSM-IV) lauten:

  • Starkes gedankliches Eingenommensein vom Glückspielen
  • Einsatzsteigerung zur Erlangung der gewünschten Erregung
  • Gescheiterte Versuche zur Einschränkung oder Einstellung des GlückspielensUnruhe/Gereiztheit bei Einschränkungs- und Einstellversuchen
  • Glückspielen zur Vermeidung von Problemen/negativen Gefühlen
  • Den Verlusten durch erneutes Glückspielen hinterher jagen
  • Vertuschen der Glückspielproblematik gegenüber nahen Bezugspersonen
  • Illegale Handlungen zur Finanzierung des Glückspielens
  • Glückspielbedingte Gefährdung/Verlust von Bezugspersonen oder Berufschancen
  • Nutzung des Geldes anderer Personen zur Sanierung der finanziellen Misere

Bereits seit einigen Jahren behandelt die salus Klinik "SpielerInnen". Im Rahmen der Vorgabe der Leistungsträger, für diese Störung Schwerpunkteinrichtungen zu entwickeln, wird die Klinik in den Medien der Deutschen Hauptstelle gegen die Suchtgefahren (DHS) und des Fachverbandes Glücksspielsucht e.V. als eine der wenigen stationären Behandlungseinrichtungen in Deutschland empfohlen.

Es ist wichtig zu betonen, dass sich dieses Konzept sowohl an den "traditionellen Typ" des Automatenspielers richtet wie auch zukünftig an einen zunehmenden Kreis von "Internet-Süchtigen".