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Rauchen

  • Nichtraucheranteil seit 7 Jahren um .9% erhöht. Ziel der WHO 80% Nichtraucher noch lange nicht erreicht. Anteil der Raucher unter Erwachsenen über 15 Jahren 28,3%. Problemloser Einstieg nur mit Ultraleichtzigarette möglich weil dann kaum Nikotin. Nikotinkonzentration steigt schnell an und erreicht nach dem letzten Zug ihren Höhepunkt. Halbwertszeit aber 7-10 Minuten. Folgeerkrankungen erst nach sehr langerZeit, dadurch schwer zu glauben und nicht handlungsleitend.
    Quelle: Schmidt 2001 Sucht
  • 2003 Zigarettenkonsum um 8,6% verringert. 10% Preiserhöhung verringert Konsum um 4%. 27% der Bevölkerung Raucher. 36-43% steigen wieder aus. Quote mit zunehmenden Alter steigend. Nur 20% wollen nicht aufhören. 117.000 in 1999 an Rauchen gestorben (22% aller männlichen Todesfällr, 5% aller weiblichen). Andere Schätzung: 143.000. Frauen bereits bei 1-4 Zigaretten ein Doppelt so hohes Herzinfartkrisiko, Bei Einnahme von Pille nochmals um 40 fach erhöht. 
    Mehr Alkoholiker sterben an Rauchen als an Alkohol 
    Am Rauchen sterben mehr Menschen als als Aids, Alkohol und Drogen, Verkehrsunfällen, Morden und Suizid zusammen.
    Quelle: Handbuch Sucht 2005
  • 80-90% der Alkoholabhängigen sind Raucher (Fiore et al 2000; Metz 2005) 
    Tabak und Alkohol interagieren synergistisch in Bezug auf Erkrankungs- und Mortalitätsrisiko (Hughes 1995). Mortalitätsrisiko über 12 Jahre bei rauchenden Alkoholikern 26 fach erhöht. Kehlkopfkrebsrisiko 8fach erhöht. Alkoholabhängige 6x erhöhtes Lebenszeitrisiko für Entwicklung einer Tabakabhängigkeit (Bott et al 2002)
    Quelle: Donath et al 2005 Sucht
  • Abnahme der Raucher mit Alter auf 16% > 60 J. Nur noch starke Rauche mit starker Abhängigkeit durch Abstinenzversuche und Mortalität. Auch hier  Rauchstopp noch positive Effekte.
    Quelle: Rumpf & Weyerer 2005 sucht aktuell
  • 2005 verringerter Verbrauch an Zigaretten um 14,3%. Teilweise Ausweichverhalten durch Anstieg an Feinschnittt um 37%. 3.300 Tote durch Passivrauchen. 
    Mikrozensus 2005 73% der Erwachsenen von 15 Jahren an Nichtraucher. Von Rauchern 85% regelmäßige Raucher. 97% Zigaretten. 
    5 Komponente bei Raucherentwöhnung; Sportliche Aktivität, nicht Ablenkung sondern Neurophysiologie. Unmittelbar stärkerer Effekt als Nikotinkaugummi.
    Quelle: Jahrbuch Sucht 07
  • 27% der Bevölkerung Rauchr. 90% beginnnen vor dem 18. Lebensjahr. Durchschnittlich 14.4J. Ab 45 J. Prävalenz stetig abnehmend. 1/3 (6 Mill) täglich 20 Zigaretten oder mehr. Deutliches soziale Gefällle. Die meisten Raucher hören im Laufe ihres Lebens wieder auf. über 50J mehr Ehemalige als akutelle Raucher. Etwas die Hälfte möchte ändern. Jä×rlich 20-30%. 3/4 schon einmal ernsthaften Versuch unterneommen. 3-5% ohne prof. Hilfe erfolgreich. Weniger als 9% der erfolgreichen Aufhörer haben Hilfsmaßnahmen in Anspruch genommen. Effekte von Selbsthilfematerialeien nachgewiesen aber ehr gering. Nach 1 Jahr 12%, dh wenig über Kontrollgruppe. Kein sign Effekt in Metaanalyse über 9 RKT-Studien fur Hypnotherapie. Keine Evidenz für Akupunktur gegenüber Placebo. Metaanalyse mit 24 Studien. 1-tägige Seminare (Alan Carr) nur vereinzelte Evaluationsstudien. Empfohlene Internetseiten. 
    Philip Morris new research centre aimed at developing reduced risk tobacco products. 500 scientists. 
    Seit Umrüstung mit Chipkarten Rückgang der Zigarettenautomaten von 835.00 (2002) auf 470.000 (2006). 
    Erste Zigarettenfabrik in Deutschland 1862 in Dresden eröffnet. Nach Ansicht Hilters war der Tabak die Rache de roten Mannes (Indianer) an der weißen Rasse fur den Alkohol.
    Quelle: Kröger et al 2007 Suchttherapie