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Essstörungen

Alle Formen von Essstörungen (Magersucht, Ess-Brechsucht und psychisch
bedingtes Übergewicht in Verbindung mit "Problemessen") haben ein gemeinsames Merkmal:

Die Betroffenen versuchen durch ein verändertes  Essverhalten eine individuelle Problembewältigung zu erreichen. Die meisten Patienten mit Essstörungen leiden an einem geringen Selbstwertgefühl, dem Gefühl, unzureichend zu sein und das Leben nicht mehr in "den Griff zu bekommen."

Viele magersüchtige und bulimische PatientInnen vesuchen deshalb, möglichst wenig zu essen und ihren Körper unter ihre Kontrolle zu bekommen. 

Das veränderte Essverhalten zieht jedoch viele Konsequenzen nach sich. Menschen, die zu wenig essen, denken ständig an Essen, sie können sich nicht mehr so gut konzentrieren, die Stimmung wird häufig wechselhaft, gereizt oder traurig und sie leiden deshalb häufig unter Heißhungeranfällen.

Die Leistungsfähigkeit nimmt ab, es kommt zu Störungen in der Wahrnehmung von Gefühlen als auch der Körperwahrnehmung und Akzeptanz und auf lange Sicht wird das Selbstwertgefühl noch geringer. In diesem Zustand ist es dann um so schwerer, alltäglichen Anforderungen gerecht zu werden.

Mit Zustimmung der Eltern können wir Patientinnen mit einer Essstörung ab dem 15. Lebensjahr aufnehmen.