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Paarbehandlung

Paare, bei denen beide Partner ein Suchtproblem haben, können auf ausdrücklichen Wunsch des Vorbehandlers bzw. der Leistungsträgers nach vorheriger Rücksprache gemeinsam in unserer Klinik aufgenommen werden.
In diesem Fall liegt der Schwerpunkt der Behandlung auf einer Paartherapie, damit sich beide Partner in der Überwindung ihrer Suchtmittelabhängigkeit gegenseitig unterstützen können. Daneben besuchen beide Partner getrennt jeweils ihr individualisiertes indikatives Therapieprogramm. Das Paar hat einen gemeinsamen Bezugstherapeuten und bezieht in unserer Klinik auch ein gemeinsames Zimmer.

Bericht eines Betroffenen

„Wir haben immer zusammen getrunken, da konnten wir uns nicht vorstellen, dass wir in zwei verschiedenen Einrichtungen voneinander getrennt behandelt werden. Uns war klar, entweder wir schaffen es gemeinsam, oder wir werden es nicht schaffen. Denn der eine würde bei einem Rückfall den anderen unwillkürlich mit rein ziehen. Außerdem hatten wir jede Menge Zoff miteinander. Dafür mussten wir eine Lösung finden. Da kam für uns nur eine gemeinsame Behandlung in Frage.“

Literaturtipp:

Lindenmeyer J. (1994): Romeo und Julia. Liebesbeziehungen zwischen Patienten im Rahmen einer stationären Therapie-Einrichtung. In: Zielke M., Sturm J. (Hrsg.): Handbuch der stationären Verhaltenstherapie. S. 940-949. Weinheim: PVU.