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Bewältigungstonbänder

Ziel ist, alkoholbezogene Assoziationsmuster und automatisierte Trinkgewohnheiten durch gezielte Bewältigungsstrategien und Abstinenzgedanken nach dem Paradigma der verdeckten Kontrolle zu überschreiben.
Der Patient entwirft ein möglichst anschauliches Szenario einer möglichen Rückfallsituation und beschreibt, wie er diese Situation gerade noch rechtzeitig abstinent bewältigt. Er spricht das so entstandene Skript auf Tonband, das er sich im Sinne einer selbstgeleiteten Vorstellungsübung regelmäßig anhört.

Neben dem angestrebten kognitiven Trainingseffekt hat die Methode weitere Vorzüge:
  • Die besprochenen Bewältigungstonbänder können von den Patienten als konkretes Therapieergebnis mit nach Hause genommen und jeweils nach Bedarf auch lange Zeit nach Beendigung der Therapie zur Auffrischung angehört werden.
  • Das Anhören der Bewältigungstonbänder stellt häufig für Angehörige eine gewisse Beruhigung dar. Sie sehen, wie konkret sich der Betroffene mit typischen Risikosituationen auseinandersetzt.