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Expositionsübungen in vivo

Ziel ist es, durch die absichtliche Konfrontation mit persönlich relevanten Auslösebedingungen (z.B. die unmittelbare Konfrontation mit alkoholischen Getränken, Stimmungsinduktion durch Musik, gezielte Erinnerungen, das Aufsuchen bestimmter Örtlichkeiten oder Personen) eine erhebliche Versuchung Alkohol zu trinken, zu erzeugen und anschließend abstinent zu bewältigen.
Es geht nicht darum, für jede Risikosituation eine optimale Bewältigungsreaktion zu finden. Dies würde die kognitive und emotionale Stressbelastung des Betroffenen in Risikosituationen nur weiter erhöhen. Entscheidend für die Aufrechterhaltung der Abstinenz ist vielmehr, dass der Patient selbst bei zunächst erfolglosen Bewältigungsbemühungen ausreichend Abstinenzzuversicht behält, um selbst starkem Verlangen nach Alkohol in einer Risikosituation standhalten zu können.
Bei der ersten Expositionsübung bedarf es einer genaueren Instruktion durch den Therapeuten.