
Angststörungen
Die angeborene Fähigkeit, Angst wahrzunehmen, ermöglicht Menschen, sich vor einer Bedrohung oder Gefahr zu schützen bzw. sich aktiv dagegen zu wehren. Sie kann erstaunliche körperliche Kräfte freisetzen und uns zu geistigen Höchstleistungen anregen, sie kann uns jedoch auch lähmen. Ängste gehen unmittelbar mit körperlichen Veränderungen einher, z.B. Herzrasen, Zittern, Schwitzen, trockenem Mund, zugeschnürter Kehle, Atemnot, Schwindel, Harndrang und Durchfall. Ist die Gefahr vorüber, lässt die Angst nach. Von Angststörungen spricht man, wenn Ängste heftig und häufig in Situationen auftreten, ohne dass sie eine sinnvolle und angemessene Alarm- und Warnreaktion darstellen und so zu einer Beeinträchtigung der Lebensqualität führen. – Es gibt verschiedene Formen von Angststörungen, die auch miteinander auftreten können.
Phobien werden in folgende Untergruppen unterschieden:
Zudem können Ängste auch im Rahmen anderer Erkrankungen auftreten.
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