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Pathologischer Mediengebrauch

„Gaming“, Soziale Netzwerke und „Cyber Sex“, wenn zugleich eine stoffgebundene Abhängigkeit besteht

Am Anfang steht die Begeisterung für neue digitale Medien, das Internet und damit verbundene neue Nutzungsmöglichkeiten. Deren starke Sogwirkung geht zurück auf die Unendlichkeit, Grenzenlosigkeit und Mühelosigkeit, welche neuen digitalen Medien zu Grunde liegen.

Der Übergang zu einem selbstschädigenden Verhalten ist fließend und für die Betroffenen und ihre Umgebung nicht immer sofort erkennbar: Die Betroffenen verbringen allmählich immer mehr mit Spielen (MMORPGs, Ego-Shooter, Rollenspiele, etc.), in sozialen Netzwerken, mit Cybersexangeboten oder ziellosem Surfen.

Wenn andere Lebensbereiche durch das Abtauchen in virtuelle Welten in Mitleidenschaft gezogen werden und es den Betroffenen trotz sozialer Isolation und Vorwürfen durch Angehörige nicht mehr gelingt, ihr Medienverhalten zu kontrollieren, ist der schmale Grat zwischen Leidenschaft und Abhängigkeit überschritten.