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Zielgruppenspezifische Prävention

Ziel der salus Suchtpräventionsfachstelle für Erwachsene in Potsdam ist es, sowohl die spezifischen Zugangsbarrieren als auch die spezifischen Gesundheitsrisiken einzelner Zielgruppen ausreichend zu beachten:

  • Genderaspekte: Wir bieten zwar keine nach Geschlechtern separaten Präventionsangebote an. Andererseits stellen wir inhaltlich immer sicher, dass die geschlechtsspezifischen Unterschiede ausreichend berücksichtigt werden. Beispielsweise sollten Frauen ihre gegenüber Männern geringere Alkoholverträglichkeit beachten und spezifische Kompetenzen zur Begrenzung ihrer Affinität zu gewichtsregulierenden Substanzkonsum (Rauchen, Medikamente) entwickeln. Außerdem gilt es, entsprechende Kompetenzen zur Begrenzung der geschlechtsspezifischen Risiken von Substanzkonsum hinsichtlich Gewalt und Sexualität thematisiert zu entwickeln.

  • Migrationshintergrund: Auch hier ist darauf zu achten, dass die kulturellen Besonderheiten hinsichtlich Geschlechterrollen, Substanzgebrauch und dem Verständnis von psychischen Erkrankungen durch die Mitarbeiter der SPF ausreichend beachtet werden. Andererseits sind die Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund in unsere Gesellschaft und damit ihre Teilhabe gezielt zu fördern.