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Entwöhnungsbehandlung

In Anbetracht der knapper werdenden (finanziellen, zeitlichen und personellen) Ressourcen einerseits und der ausgeprägten Heterogenität der PatientInnen (multipler Substanzgebrauch - massive soziale und berufliche Folgeprobleme, Anstieg der somatischen Begleiterkrankungen -, multikulturelle Hintergründe, Komorbidität - regelmäßig auch Angststörungen, Depressionen, Persönlichkeitsstörungen, ADHS) halten wir eine integrative und methodenübergreifende Psychotherapie der Sucht für angemessen. Diese sollte sich darauf fokussieren:

  • ein Problembewusstsein zu entwickeln
  • eine funktionale Analyse des Symptomverhaltens zu beschreiben
  • eine funktionale Analyse anderer Problembereiche in Interaktion mit dem Symptomverhalten zu beschreiben (Komorbidität)
  • eine Veränderungsmotivation zu stabilisieren
  • eine Ziele- und Werteklärung vorzunehmen
  • alternative Konfliktlösungsstrategien für das bisherige Symptomverhalten zu entwickeln
  • konstruktive Copingstrategien für den Umgang mit relevanten und interagierenden Problembereichen zu entwickeln ( Komorbidität)
  • individuelle und aktive Strategien für die Rückfallprophylaxe zu stabilisieren.

 

Das therapeutische Team ist daher multiprofessionell, multikulturell und hochqualifiziert zusammengesetzt und besteht aus:

  • FachärztInnen ( Psychiatrie und Psychotherapie, Innere Medizin)
  • BezugstherapeutInnen
  • SozialarbeiterInnen
  • ArbeitstherapeutInnen
  • Sporttherapeuten
  • Krankenpflegekräften
  • und anderen.

Im Bereich der Bezugstherapie arbeiten unter den oben genannten Zielsetzungen in der salus klinik ausschließlich Diplom-PsychologInnen oder Psychologische PsychotherapeutInnen.        

Der multikulturelle Hintergrund unserer PatientInnen erfordert auch von den TherapeutInnen einen Bezug und ein Verständnis für religiöse, ethnische und kulturelle Aspekte. Somit steht auch die Migrationsthematik oder das soziale Integrationsthema im Mittelpunkt und PatientInnen aus fremden Kulturen können sich "aufgehoben fühlen".