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Lebensbalance

Haben Sie den Eindruck, dass:

  • Ihre Leben fast ausschließlich von Ihrer Arbeit geprägt ist?
  • Sie schon morgens erschöpft zur Arbeit gehen?
  • Sie Ihre Partnerschaft, Familie und/oder soziale Beziehungen vernachlässigen?  
  • Sie Freizeitaktivitäten bzw. Hobbies, die Ihnen früher Spaß bereiteten, nicht mehr aufsuchen?
  • Sie sich an Wochenenden nicht mehr erholen können?

Im „Alltagstrott“ kann man leicht in den Sog der beruflichen Verpflichtung abdriften, wodurch viele lebenswichtige Aktivitäten vernachlässigt werden. Die Lebensführung wird dann weitgehend von Dingen geprägt, die wir tun müssen, weniger von solchen, die wir tun wollen. Fehlt ein lebensnötiger Ausgleich dauerhaft, so gerät die Lebensführung ins Ungleichgewicht, was langfristig zu einer Erschöpfung und Lebensunzufriedenheit führt. Psychische Belastungen (in Form von z.B. sog. „Burnout“, Depression, Sucht) sind häufig die Folgen. Bei allen psychischen Erkrankungen – und gerade bei abhängigkeitserkrankten Menschen - gilt die Weiterführung eins unausgewogenen Lebensstils als der häufigste Hintergrund für Rückfälle.

In dieser Indikativgruppe soll zunächst der persönliche Lebensstil, vor dem Hintergrund menschlicher Grundbedürfnisse, näher betrachtet werden. Die zentrale Frage lautet dabei: was tue ich „zu viel“, was tue ich „zu wenig“? In den Gruppensitzungen sollen die Teilnehmer angeregt werden, eine - für sie persönlich - optimale Verteilung der eingesetzten Zeit im Alltag zwischen den Lebensbereichen „Beruf“ und „Freizeit“ sowie „Pflichten“ und „persönlichen Bedürfnissen“ zu erreichen. Verschüttete Ressourcen (Hobbies, Talente etc.) sollen dabei wieder zum Einsatz kommen.

P.S.: Diese IG ist i.d.R. für berufstätige Patienten vorgesehen.