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Schlafstörungen

Der unser Leben bestimmende Wechsel von Schlafen und Wachen ist leicht störbar. Sind Einschlafen und Durchschlafen gelegentlich gestört, besteht kein Grund zur Sorge. Wenn aber über Wochen und Monate hinweg die zum Einschlafen erforderliche "innere Ruhe" nicht vorhanden ist und jemand immer wieder länger als eine Stunde im Bett wach liegt, verordnete schlaffördernde Medikamente allmählich in zunehmend höherer Dosis eingenommen werden, wenn auch Entspannungsverfahren keine Abhilfe verschaffen und die tagsüber zu erbringende Konzentration und Leistungsfähigkeit nachlässt und sich Reizbarkeit, Stimmungslabilität oder Erschöpfung und Depression einstellen, dann sind eine genaue Diagnostik des Schlafes und eine darauf aufbauende Therapie angezeigt.

Bericht eines Betroffenen:

"Seit Monaten kann ich nicht einschlafen. Ich liege dann stundenlang wach und wälze mich hin und her. Ich versuche mich zu zwingen, weil ich befürchte, dann am nächsten morgen nicht fit zu sein. Immer wieder schaue ich auf die Uhr. Das macht einen völlig fertig. Tagsüber bin ich dann müde, öfter mache ich ein Nickerchen. Aber in der Nacht ist es dann wieder das gleiche Drama." 

Literaturtipp:

Riemann, D. (2004). Ratgeber Schlafstörungen. Hogrefe: Göttingen.